Implantat

Was versteht man unter einem Implantat?

Ein Implantat ist ein künstlicher Zahn, der fest im Kiefer verankert wird. Dazu wird zunächst eine Art Zahnwurzel implantiert, die in der Regel aus Titan besteht. Titan ist ein biokompatibles, sehr festes und leichtes Metall, das sich gut formen lässt, ausreichend elastisch ist und kaum mit anderen chemischen Stoffen reagiert. Dadurch ist es sehr gut für die Anwendung im Körper geeignet. Die Titan-Wurzel ist mit einem Schraubgewinde versehen. Sie ist ungefähr acht bis 15 Millimeter lang. Mit diesem Gewinde wird die künstliche Wurzel vom Zahnarzt, beispielsweise aus Kriens, Luzern, Emmenbrücke, Horw oder Emmen in das Zahnfach im Kiefer eingesetzt, also gewissermassen festgeschraubt. Die auch als Implantatkörper bezeichnete künstliche Wurzel heilt im Kiefer ein. Das bedeutet, dass der Kieferknochen fest anwächst und dadurch das Implantat umschliesst und hält. Ein Verbindungsstück, ebenfalls aus Titan oder aus Keramik, verbindet meist die künstliche Wurzel mit dem Zahnimplantat. Dieses besteht im Inneren meistens ebenfalls aus Metall. Die äusseren Keramikschichten werden in Form und Farbe individuell an das natürliche Gebiss angepasst. Der künstliche Zahn gibt den Druck, der beim Kauen entsteht, an den Kieferknochen weiter.

Behandlung beim Zahnarzt

Der Zahnarzt, etwa in Emmen, Emmenbrücke, Horw, Luzern oder Kriens, setzt das Implantat unter örtlicher Betäubung ein. Er macht einen Schnitt in das Zahnfleisch und bohrt dann in den Kieferknochen das Loch für das Implantat. Nachdem er dieses mit dem Gewinde hineingedreht hat, verschliesst er mit einer Naht die Wunde. Während das Implantat einwächst, ergänzt ein Provisorium die Zahnreihe. Es dauert im Oberkiefer ungefähr drei bis sechs Monate, im Unterkiefer etwa sechs Wochen bis drei Monate, bis das Implantat fest eingewachsen ist. Danach wird wieder in einer kleinen Operation mit einem Schnitt oder einem Laser vom Zahnarzt in Kriens, Luzern, Emmenbrücke, Emmen oder Horw das Zahnfleisch geöffnet und eine kleine Kappe, der sogenannte Zahnfleischformer, eingesetzt. Er sorgt dafür, dass das Zahnfleisch das Implantat fest umschliessen wird. Jetzt nimmt der Arzt auch den Abdruck ab, nachdem das Zahntechniklabor den Zahnersatz anfertigt. Ausserdem wird die richtige Farbe für das Implantat ermittelt. Der Zahntechniker fertigt das Verbindungsteil und die neue Krone an. Der Zahnarzt wird dann beim nächsten Termin das Verbindungsstück in das Implantat einschrauben und darauf Krone schrauben oder zementieren.

Wie lange hält ein Implantat?

Ein gut gearbeitetes, gut eingewachsenes und gepflegtes Implantat kann lebenslang halten. Wichtig ist die gründliche sowie gleichzeitig sanfte und schonende Dentalhygiene, vor allem in den ersten Wochen nach dem Einsetzen des Zahnersatzes. Sie vermeidet, dass sich Plaque bilden kann, also ein fester Zahnbelag und dass sich deshalb das Zahnfleisch lockert. Dadurch dringen möglicherweise Bakterien ein, die bis zum Kieferknochen wandern können. Sie verursachen dort eine Entzündung und gefährden damit den festen Sitz vom neuen Implantat. Deshalb betont der Zahnarzt aus Kriens, Luzern, Emmenbrücke, Horw oder Emmen ganz besonders die Wichtigkeit der richtigen Dentalhygiene.

Wann wird ein Implantat benötigt?

Ein Implantat durch den Zahnarzt aus Luzern, Emmen, Kriens, Horw oder Emmenbrücke ist eigentlich fast immer dann sinnvoll, wenn ein eigener Zahn verloren gegangen oder nicht mehr zu retten ist. Wenn die Lücke dann gleich mit einem Implantat versorgt wird, hat sich auch der Kieferknochen noch nicht zurückgebildet. Fehlen bereits längere Zeit mehrere Zähne, muss zunächst der Kieferknochen aufgebaut werden. Dann dauert die gesamte Prozedur länger. Oft wird ein einzelnes Implantat gesetzt, an denen dann festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz sicher verankert werden kann. Soll ein komplett zahnloser Kiefer mit einer festsitzenden Prothese versorgt werden, sind sechs bis acht Implantate pro Kiefer erforderlich. Für einen herausnehmbaren Zahnersatz benötigt der Patient je zwei bis vier Implantate. Prinzipiell kann ein Implantat bei allen Personen eingesetzt werden, bei denen das Wachstum der Knochen beendet ist. Das ist ungefähr ab Ende 20 der Fall. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Auch in sehr hohem Alter können Implantate die Lebensqualität verbessern, denn sie fühlen sich fast an wie die eigenen Zähne. Sie können auch genauso stark belastet werden und sie sehen aus wie echte Zähne.